062a Am Argenthaler Steinbruch

Vor dem Argenthaler Quarzit-Steinbruch

Auf dem Soonwaldsteig unterwegs am 5. Oktober 2022

Mit einer Wanderung auf dem Soonwaldsteig startete der Eifelverein Mayen in die Herbstsaison. Der 85 Kilometer lange Wanderweg führt „von Kirn durch das idyllische Hahnenbachtal, über waldreiche Quarzitkämme bis ins romantische Rheintal nach Bingen“. So nachzulesen auf der Internetseite des Trägervereins „Soonwald-Nahe e.V.“.

Die Soonwaldsteig-Wanderstrecke ist in 6 Etappen unterteilt. Für die Wanderfreunde des Eifelvereins Mayen hatten die Wanderführer Monika und Walter Reis eine Wanderung auf der 4. Etappe angeboten. Von Rheinböllen aus wollte man über die Soonwaldhöhen bis zum Argenthaler Waldsee wandern.
Der langgezogene Anstieg zum Hochsteinchen (648m) belohnte die Wanderer mit herrlichen Ausblicken. Von einem unter Denkmalschutz stehenden Aussichtsturm konnten die Blicke hinunter ins Tal und weit über die Hunsrückhöhen schweifen. Hinter den Baumwipfeln des angrenzenden Waldes konnte man die Ortschaft Rheinböllen wie auch weitere kleinere in der Nähe liegende Wohnansiedlungen ausmachen und in der Ferne begrenzten die bewaldeten Hunsrückhöhen mit ihren aufgereihten Windrädern den Panoramablick.
Aufgrund der vergangenen regenreichen Tage wurden immer wieder Pilze am Wegesrand gesichtet. Besondere Begeisterung riefen die rot-weiß-gepunkteten Fliegenpilze hervor. Die knallroten Schirme mit den weißen Punkten leuchteten in der Sonne und ergaben im Zusammenspiel mit dem Grün der sie einrahmenden Pflanzen ein zu bewunderndes Kunstwerk. Auf den Wegen durch die Fichtenwälder im Naturwaldreservat wurden vermehrt Steinpilze entdeckt, die die Sammelleidenschaft der Pilzkenner entfachte.
Weiter ging es vorbei am Katzenkopf (637m) und dem Eichberg (585m) zum Schanzerkopf (643m). Hier öffnete sich der Wald und gab den Blick hinunter nach Argenthal frei. Eine Hütte und mehrere im Wald verteilte Ruheinseln mit Tischen und Bänken luden die Wanderer zu erholsamer Rast ein.
Der weitere Weg führte vorbei an der Ochsenbaumer Höhe (632m). Über den Kohlweg erreichte man schließlich den Argenthaler Quarzit-Steinbruch, den man von der Südseite Richtung Norden umrundete. Auf dem Weg durch den angrenzenden Fichtenwald wurden wieder vermehrt Steinpilze entdeckt, sodass einige Wanderer erneut zur Pilzsuche ausschwärmten. Nun war es nicht mehr weit zum Argenthaler Waldsee, wo die Wanderung schließlich ihren Abschluss fand.
14.10.2022 Norgart Gudat

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