029 Die Wandergruppe vor und auf dem Fliegenden Dach

Vom Birnenrundwanderweg zum Rotweinwanderweg an der Ahr am 16. August 2017

Mit 50 Eifelvereinswanderern startete Wanderführerin Monika Rogalski zu einer Wanderung über den Birnenrundwanderweg im Grafschafter Ländchen. Über diesen Themenwanderweg wollte man hinunter ins Ahrtal gelangen.

Westlich des Ortes Karweiler stieg man in die Wanderung ein. Hier folgte man dem beschilderten Wanderweg bis zur Ortschaft Ringen und bog südlich des Ortes in den Themenwanderweg Richtung Lantershofener Birnensortengarten ein. Bis zu 30 Birnensorten werden in dieser Region angebaut. Beim Durchqueren der Plantagen konnte man unzählige, üppig tragende Birnbäume bestaunen.
Dieser Themenwanderweg bot den Wanderern nicht nur den Blick auf die Birnenplantagen, sondern auch auf künstlerische Holzobjekte, mit denen der Wanderweg seit dem Jahr 2016 „möbliert“ ist. Auf dem weiteren Weg erreichte man zuerst das Kunstobjekt „Vogelhäuschen“ in dem sich einige Wanderer zu kurzer Rast niederließen. Parallel zum ehemaligen Bahndamm der „Strategischen Eisenbahnlinie“, die infolge des 1. Weltkrieges nie fertiggestellt wurde, führte der Weg hinunter ins bewaldete Tal des Lantershofener Baches, den man nach der Wegeunterführung der alten Bahntrasse überquerte. Die künstlerischen Holzobjekte „Spirituelle Tankstelle“ und „Futterkrippe“ schmückten den weiteren Wanderweg. Am Kunstobjekt „Fliegendes Dach“ ließ man sich schließlich zu erholsamer Rast nieder. Vom „Dach“ dieses Kunstobjektes konnte man den Ausblick weit hinunter ins Ahrtal genießen.
Die weitere Wanderung führte hinein in die Weinberge des Ahrtales, wo der Birnenrundwanderweg auf den Rotweinwanderweg traf. Auf dem Weg ins Tal genoss man die sich ständig verändernden Ansichten der Stadtteile Bad Neuenahr und Ahrweiler, bis man schließlich im Zielort Ahrweiler eintraf.
Den Mayener Eifelvereinswanderern wurde an diesem Tag wieder ein neuer Wanderweg erschlossen, der ihnen viele neue Eindrücke vermittelt hat. Und so ging ein herzliches Dankeschön an die Wanderführerin Monika Rogalski, die diese Wanderung hervorragend vorbereitet und geleitet hat.

Norgart Gudat

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