006 Blick zum Dreiser Weiher

Dreiser Weiher ein Trockenmaar in der Vulkaneifel

Vom Dreiser Weiher nach Loogh am 23. Mai 2018
Zu einer Wanderung durch die Vulkaneifel vom Dreiser Weiher über Stroheich nach Loogh hatte Wanderführer Roland Masermann die Eifelvereinswanderfreunde eingeladen. Von Dreis aus startete eine 40-köpfige Wandergruppe in die Wanderung.

Der Weg durch den Ort führte vorbei an der Burg Dreis, einer aus dem 16. Jahrhundert stammenden, heute glanzvoll hergerichteten Burg, ein Schmuckstück der Gemeinde Dreis.
Vom Ortsrand ging es hinauf zum Kraterrand des Dreiser Weihers. Der Weg durch die bewaldeten Hänge gab immer wieder Blicke frei für Aussichten hinunter in den Krater des Trockenmaares „Dreiser Weiher“. Der früher bestehende Maarsee wurde Anfang des 19. Jahrhunderts trockengelegt und wird durch künstlich angelegte Gräben entwässert. Heute ist der Dreiser Weiher Teil des Naturschutzgebietes „Dreiser Weiher mit Döhmberg und Börchen“. Die im Dreiser Weiher sprudelnden Mineralquellen werden kommerziell genutzt (Nürburg Quelle).
Vom Kraterrand führte der Weg weiter bergaufwärts durch Äcker und blühende Frühlingswiesen. Von verschiedenen Aussichtspunkten konnte man herrliche Ausblicke über die Vulkanlandschaft der Eifel genießen. Weit in der Ferne waren schemenhaft die Umrisse der Nürburg und der Gipfel der Hohen Acht zu erkennen. Unten im Tal versteckt konnte man das Dörfchen Oberehe entdecken.
Weiter ging es durch Wiesen und Felder nach Stroheich. Sehenswert war hier die Kapelle aus dem 11./12. Jahrhundert am Lindenplatz. Über den Eifelvereinswanderweg setzte man die Wanderung fort und erreichte schließlich den Wanderzielort Loogh, wo man im Gröner Hof, einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb mit Hofkäserei und Schlachtbetrieb, einkehrte. Mancher Wanderer nutzte noch die Gelegenheit zum Einkauf im Hofladen, bevor man nach erholsamer Rast wieder die Heimfahrt antrat.
Mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedeten sich die Teilnehmer von Wanderführer Roland Masermann, der diese wunderschöne Wanderung durch die Frühlingslandschaft der Vulkaneifel vorbereitet und geleitet hat.

24.05.2018 Norgart Gudat

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