
Auf dem Hochplateau bei Langscheid und Henschhausen führte die Strecke durch eine abwechslungsreiche Landschaft und bot Ausblicke auf das Rheintal und die Burg Gutenfels.
Die Region war einst auch vom Schieferbergbau geprägt. Anfang des 20. Jahrhunderts stellte der Abbau von Schiefer einen wichtigen Wirtschaftszweig dar. Noch heute erinnern die Überreste der ehemaligen Gruben „Rhein“ sowie „Josef und Anna“ an diese Zeit und geben Einblicke in die wirtschaftliche Vergangenheit.
Ein besonderer Rastplatz war der sogenannte „Sauzahn“, von dem sich ebenfalls Panoramablicke über den Rhein eröffneten. Hier erläuterte Wanderführerin Jutta Grabkowsky die historische Bedeutung dieser Gegend. Sie erinnerte an den preußischen Generalfeldmarschall Blücher, der in der Neujahrsnacht 1813/1814 mit seinen Truppen bei Kaub den Rhein überquerte. Mit diesem strategisch wichtigen Übergang leitete er den Vormarsch der Alliierten gegen Napoleon ein und trug entscheidend dazu bei, dessen Armee zurückzudrängen.
Zur Mittagszeit kehrte die Wandergruppe im Hofcafé Oldach ein. Dort war eine gemütliche Brotzeit vorbereitet. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich alle stärken und die bisherigen Eindrücke der Tour in geselliger Runde Revue passieren lassen.
Anschließend wurde die Wanderung fortgesetzt. Weitere schöne Aussichtspunkte entlang des Weges boten immer wieder neue Perspektiven auf den Rhein und die umliegende Landschaft.
Der schöne Rundweg oberhalb des Mittelrheintals, gespickt mit historischen Informationen, machte die Wanderung auf dem Traumschleifchen „Pfalzblick“ zu einem besonderen Erlebnis für die Teilnehmer und wird allen in guter Erinnerung bleiben.
12.06.2026 Heinke Fuchs


