056a Mit dem Blauen Klaus nach Bad Kreuznach

Tageskulturfahrt ins Nahetal am 14. Juni 2017

Zu einer Tageskulturfahrt ins Nahetal hatte der Eifelverein Mayen seine Wanderfreunde eingeladen. Das Freilichtmuseum in Bad Sobernheim, sowie die Besichtigung der Kurorte Bad Münster am Stein und Bad Kreuznach standen auf dem Programm.


44 Teilnehmer konnte der Vorsitzende des Eifelvereins Mayen, Joachim Rogalski, zu dieser Tagesfahrt begrüßen. Und so startete man am frühen Morgen bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen in Richtung Nahetal.
Der Besuch des Freilichtmuseums in Bad Sobernheim stand zuerst auf dem Tagesprogramm. Bei einem Rundgang über das Museumsgelände konnte man historische Gebäude der Hauslandschaften von Rheinhessen, Eifel, Hunsrück und Pfalz wie auch von Nahe, Mosel und Mittelrhein besichtigen. Seit Mitte der 1970er Jahre werden historische Häuser aus diesen Regionen vor Ort abgebaut und auf dem heutigen Museumsgelände wieder originalgetreu aufgebaut. Hier konnte man erfahren, wie die Menschen während der letzten fünf Jahrhunderte gelebt, gewohnt und gearbeitet haben.
Zur Mittagszeit kehrte man im Kurpfälzer Amtshof, einem mittelalterlichen Gasthaus im 20 Kilometer entfernten Ort Ehrenburg, ein. Bei Speis und Trank genoss man das Ambiente des mittelalterlichen Innenhofes.
Für den Nachmittag waren eine Besichtigungsfahrt mit der Touristenbahn „Blauer Klaus“ und ein Stadtrundgang in Bad Kreuznach geplant. Am Kurhaus von Bad Münster am Stein startete man zur Besichtigungsfahrt. In gemütlichem Tempo „erfuhr“ man die interessantesten Flecken der Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten wurden auf der Fahrt von Bad Münster am Stein nach Bad Kreuznach gezeigt und erklärt: Die Ebernburg, der Kurpark mit Kurmittelhaus, die Burgruine Rheingrafenstein, das Salinental mit seinen Gradierwerken, die Roseninsel sowie weitere ausgewählte Sehenswürdigkeiten im Bereich der Stadt Bad Kreuznach.
Nach der Besichtigungsfahrt mit der Touristenbahn startete man zu einem Rundgang durch die Kurstadt Bad Kreuznach. Eine besondere Atmosphäre ging von dem alten Stadtzentrum, der „Historischen Neustadt“ aus, die man nach Überquerung der „Alten Nahebrücke“ mit seinen Brückenhäusern, den Wahrzeichen der Stadt, erreichte. Hier konnte man die ältesten Häuser der Stadt bestaunen. Beim Durchstreifen der verwinkelten Straßenzüge und engen Gässchen stieß man immer wieder auf historische Sehenswürdigkeiten: Das „Klein Venedig“ am Ellerbach (hier stehen Häuser auf der mittelalterlichen Stadtmauer), das Historische Fausthaus (ein altes verwinkeltes Fachwerkhaus mit Restaurantbetrieb), die Nikolauskirche (die älteste Kirche der Stadt), den Eiermarkt mit dem Michel-Mort-Denkmal und den Salzmarkt mit seinen romantischen Fachwerkhäusern und dem ältesten Gasthaus der Stadt. Bei der Einkehr in einem der vielen Straßenlokale genoss man noch einmal das romantische Ambiente dieses historischen Stadtteils, bevor man sich am Abend wieder auf die Heimfahrt begab.
Diese wunderschöne, vielgestaltige und erlebnisreiche Tageskulturfahrt hat bei allen Teilnehmern einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und so wurden die Organisatoren dieser Kulturfahrt, Monika und Joachim Rogalski, auch mit viel Lob und kräftigem Applaus bedacht.

Norgart Gudat