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Wanderung auf der Traumschleife Baybachklamm am 20. August 2016

Die Traumschleife „Baybachklamm", ein 13 Kilometer langer Wanderrundweg im Hunsrücker Baybachtal mit vielen spektakulären Kletterpassagen im Klammbereich war Ziel einer Wandertour des Eifelvereins Mayen, die Wanderführer Roland Masermann ausgewählt und vorbereitet hatte. In Begleitung des Wanderführers begaben sich 12 Wanderfreundinnen vom Steffenshof aus auf den Rundweg. Entlang eines kleinen Baches ging es zunächst hinunter zur „Klöcknerskaul", einem ehemaligen Schieferstollen. Die Mauerreste der Spalthütte neben dem Stolleneingang bieten hier Wanderern die Möglichkeit zu erholsamer Rast. Für die Wandergruppe war jedoch noch keine Rast angesagt und so strebte man weiter steil bergab ins Tal des Baybaches. Baybach aufwärts ging es über zum Teil mit Stahlseilen gesicherte Felspfade und im weiteren Verlauf vorbei an mehreren alten durch Metallgitter verschlossene einsturzgefährdete Schieferstollen. Nach der Querung des einmündenden Buchbaches und der Querung des Baybaches folgte man nun dem breiten Wirtschaftsweg bis zur „Schmausemühle", wo eine ausgiebige Rast eingelegt wurde. Nach erneuter Querung des Baybaches führte der Weg hinauf zu einer Felspassage. Der Pfad entlang einer steil zum Bachufer abfallenden Felswand, gesichert durch im Fels verankerte Stahlseile, erforderte Kondition und Trittsicherheit. Bald nach der Kletterpassage erreichte man die Heyweiler Bauernmühle, ein Fachwerkhaus, das heute als Wochenendhaus genutzt wird. Eine weitere Kletterpassage musste bewältigt werden, bevor man das Baybachtal verließ und ins Frankenweiler Bachtal wechselte. Auch hier ging es zum Teil über felsige Steige steil bergan bis man das nächste Etappenziel, den Rastplatz „Felsenklippe" hoch über dem Baybachtal erreichte. In Sichtweite des Ortes Heyweiler folgte man dem Wanderweg zunächst über Felder dann wieder in den Wald eintauchend zum Aussichtspunkt „Barreterley". Einen weiteren Ausblick hinunter ins Baybachtal zu den Fischteichen der „Schmausemühle" konnten die Wanderer auf ihrem weiteren Wanderweg von einer Schutzhütte aus genießen. Über einen schmalen felsigen Steig ging es schließlich serpentinenartig abwärts ins Buchbachtal und nach der Querung des Baches wieder steil bergauf auf die Hunsrückhöhe zum Steffenshof dem Start und Ziel der Rundwanderung. Die hübschen Fachwerkhäuser und die kleine Kapelle im Dörfchen zogen hier noch einmal die bewundernden Blicke der sich verabschiedenden Wanderer auf sich.
Mit der Einkehr im „Hunsrücker Hexenhaus" in Mannebach ließ man den Wandertag in geselliger Runde ausklingen, nicht ohne Wanderführer Roland Masermann für die wunderschöne Wanderung durch das romantische Baybachtal mit seinen imposanten Klettersteigen und verwunschenen Aussichtskanzeln zu danken.

(Norgart Gudat)

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