035 Rosen am Ufer des Sees

Tageskulturfahrt in die Rosenstadt Zweibrücken am 1. Juli 2015

Großen Zuspruch fand die Tageskulturfahrt des Eifelvereins Mayen in die Rosenstadt Zweibrücken. Insgesamt 53 Teilnehmer konnten von den Initiatoren der Veranstaltung Monika Rogalski und Joachim Rogalski begrüßt werden.

Bei hochsommerlichen Temperaturen, die von der Klimaanlage des Busses auf erträglicher Höhe gehalten wurden, erreichte die Reisegruppe schließlich ihr Ziel, die Rosenstadt Zweibrücken. Bei der Führung im Rosengarten, dem drittgrößten Rosarium der Welt, erhielten die Teilnehmer von Heiko Hübscher, dem gärtnerischen Leiter des Rosengartens, Informationen über Entstehung, Weiterentwicklung und heutige Bedeutung des Rosengartens für die Stadt. Der Rosengarten, eröffnet im Sommer 1914, ist Rückzugsbereich und Ruhepunkt inmitten der Stadt. Er hat eine Größe von 4,5 Hektar. Etwa 45 000 Rosen von 15 000 Sorten sind hier gepflanzt. Abwechselnd mit 900 Staudensorten und 250 Gehölzen bilden sie bezaubernde Arrangements. Der sonnenverwöhnte Tag machte den Rundgang durch den Rosengarten zu einem besonderen Erlebnis. Wohin das Auge reichte: Eine einzigartige Blütenpracht! Zwischen den Blumenbeeten und unter schattigen Bäumen luden Bänke zu erholsamer Rast ein. Hier konnte man den über den Garten schwebenden Rosenduft mit jedem Atemzug genießen.
Nach dem Besuch des Rosengartens wurde eine Stadtführung angeboten. In zwei Gruppen aufgeteilt erkundete man die Stadt. Im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört, erinnern nur noch wenige historische Bauten an das Vergangene. Hierzu gehören die Alexanderskirche mit der Gedenkstätte der Wittelsbacher, das Residenzschloss der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken, in dem heute das Pfälzische Oberlandesgericht untergebracht ist und die Herzogsvorstadt, in der sich das Rathaus und verschiedene kulturelle Einrichtungen befinden.
Nach dem Stadtrundgang labte man sich noch einmal an Eis und kühlen Getränken, bevor es wieder auf die Rückreise ging. In der Rückschau auf den erlebnisreichen Tag war man sich einig, dass die Rosenstadt Zweibrücken eine Reise wert ist. So wurden die Initiatoren der Kulturfahrt für die Gestaltung und Durchführung allerseits auch mit viel Lob bedacht.

(Norgart Gudat)

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